Schreibe mir bald zum Troste

Credits

Regie: Uli Jäckle | Text: Carsten Schneider | Musik: Roman Keller | Kostüme/Ausstattung: Sabine Kohlstedt, Gunna Meyer
mit Irene Eichenberger, Giuliana Middelhof, Luzia Schelling, Inga Schmidt, Iza Terek-Jopkiewicz, Florian Brandhorst, Oliver Dressel, Arnd Heuwinkel, Thomas Klees, Michael Wenzlaff; dem Chor Adoramus (Slubice, Polen), Mitgliedern des Theaterjugendclubs 10 minus, des Seniorentheaters Spätlese und weiteren BürgerInnen aus Frankfurt

Koproduktion mit dem Kleist-Forum und dem Theater des Lachens, Frankfurt/Oder

Termine

  • 20. Okt. 2005 | Universität Viadrina, Kleist-Festtage Frankfurt/Oder | Premiere

Pressestimmen

„Zu einem wahren Höhepunkt der Festtage geriet das multimediale Theaterspektakel Schreibe mir bald zum Troste. Eine vorbeidonnernde Postkutsche und die frei nach Kleist konstruierte „Bombenpost“ bringen die vor dem Gebäude startende Inszenierung schon in den ersten Minuten in Fahrt. Drinnen geht’s dann eher sinnlich weiter: Gleich ein dutzend Kleists schreibt sich hinter den ins Foyer ragenden Fenstern die Seele aus dem Leib, tanzt ekstatisch mit der übergroßen Schreibfeder, bevor ein Marionetten-Dichter auf der Empore schüchtern einen ersten Brief an Wilhelmine übergibt.
Besonders emotional wird die Inszenierung immer dann, wenn sie Kleists Rastlosigkeit aufzugreifen sucht. Wiederholt donnern virtuelle Züge durch den Raum, werden die Geländer zu Bahngleisen und Koffer hin- und hergetragen. Inga Schmidt vom Frankfurter Theater des Lachens gelingt in all dieser Bewegung ein mal grüblerischer, meist jedoch energisch getriebener Kleist, für den es irgendwann nur noch einen annehmbaren Platz zu geben scheint: im Koffer.“
Märkische Oderzeitung vom 22.10.2005