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PATRIOTEN IM HERZ

Theater ASPIK besucht mit dem Publikum die Ausstellungsräume des Roemer-Pelizaeus-Museums Hildesheim. In einem verlorenen Land zwischen Mumien, Vitrinen und Dinosaurierknochen, zwischen rauschendem Äther und Kindergeschrei, gehen sieben Museumswächter auf eine fantastische Reise zurück zu verschütteten Erinnerungen und vergessenen Fantasien, zu den Ursprüngen unserer Heimatgefühle.

In Bruchstücken von Träumen, Ängsten und Sehnsüchten, zwischen Liebe, Herzenswärme, Hingabe und Heimweh suchen die Patrioten den Weg nach Hause.

Mit einem internationalen Ensemble aus Deutschen, Schweizern und Amerikanern realisiert Theater ASPIK ein interdisziplinäres Ereignis zwischen Tanz, Theater, Musik und Geisterbahn.

 

CREDITS

Regie: Uli Jäckle | Musik: Roman Keller | Kostüme: Elena Anatolevna

mit Irene Eichenberger, Dyane Neiman, Luzia Schelling, Nele Stauske, Florian Brandhorst, Arnd Heuwinkel, Thomas Klees, Stefan Kraft

Gäste: Gerda Eickmann, Theodora Ogden, Martina Oster, Annabelle Schäll, Suse Wessel, Freddy Angst, Raphael Kassner, Kian Pourian

 

TERMINE

 

  •     Mai 2004 | Theaterfestival AUAWIRLEBEN, Bern
  •     Dez. 2003 | Roemer-Pelizaeus-Museum Hildesheim
  •     Okt. 2003 | Roemer-Pelizaeus-Museum Hildesheim
  •     22. Okt. 2003 | Roemer-Pelizaeus-Museum Hildesheim | Premiere

 

PRESSESTIMMEN

 

„Wenn Uli Jäckle seine Schauspieler im Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum an Tonkrügen und Meteoritensplittern vorbeitoben lässt, darf der Verstand getrost eine Pause einlegen. Hier soll der Zuschauer nicht analysieren, sondern staunen. Patrioten im Herz liefert Bilder statt Bedeutungen. Heimat, so scheint es, ist vor allem ein Gefühl. Ein komisches Gefühl, dem man zwar nachspüren, das man jedoch nicht erklären kann oder soll: Wär’ doch viel zu schade drum.“ 

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 24. 10 2003

 

DAHEIM IST WO DIE KAKTEENSAMMLUNG STEHT

Eine kopflose Museumswärterin tanzt ihr anmutiges Solo in enger Nachbarschaft zu den während des Bildersturms beschädigten Skulpturen; drei weitere Museumswärter liegen wie Siebenschläfer ineinander verschlungen unter einem Treppenabsatz und singen im Chor wunderbar melancholische Volkslieder. Was zu Beginn nur amüsiertes und verwundertes Kopfschütteln auslöst, verdichtet sich im Laufe der emotionalen Inszenierung zu einer assoziativen Klang- und Bildercollage, welche kein allgemein gültiges Bild von Heimat liefern kann oder will. Ob französische Chansons oder Kuhglockengeläute, ob Kakteensammlung oder gebügelte Unterhosen: In jedem Zuschauer vermag etwas anderes die Heimatmelodie zum Erklingen bringen.“

eg, Der Bund, 27.04.2004

 

"Wunderbar der Volksmusik-scratch-Rap oder die Stehlampensymphonie. Optisch intensiv auch die Atem beraubende Gecko-Nummer der amerikanischen Tänzerin Dyane Neiman zwischen zwei Plexiglasscheiben, die Vesperpause der Wächter in einer verschwitzten Vitrine, die akrobatische Skifliegerei  von Irene Eichenberger und die witzigen Treppenchoreographien."

Martina Prante, Hildesheimer Allgemeine, 24.10.03