Credits

Regie: Uli Jäckle | Musik: Ingo Günther, Malte Preuß, Florian Brandhorst | Licht: Henning Wörner
mit Viola Hasselberg, Anja Schweizer, Iza Terek, Florian Brandhorst, Ingo Günther, Karl Miller, Malte Preuß

Theater Aspik erhielt beim Arena-Festival ’99 in Hannover für Woyzeck den Publikumspreis.

Termine

  • Jun. 1999 | Arena-Festival, theaterwerkstatt, Hannover
  • Mär. 1999 | Studententheaterfestival, Universität Köln
  • Jul. 1998 | LAFT-Festival | Theaterhaus Hildesheim
  • 25. Feb. 1998 | Industriehalle der ehemaligen Bosch-Werke, Hildesheim | Premiere

Pressestimmen

„Tief und leicht, berührend und bedrückend, lyrisch, verspielt und doch schlicht, originell, psychologisch und im richtigen Moment klug konventionell, eine runde, visuell und akustisch-musikalisch verzaubernde Inszenierung, die vor allem vom Ort lebt. Bereits während der Zuschauer durch einen Fabriksaal in die Aufführungshalle gelotst werden, deutet sich an, wo das Herz und also die Magie dieses Theaters sitzt: im Licht. Scharfe, bewegte, riesig werdende Schatten werfen die Menschen an die kargen Wände – eine expressionistische Vision. Das Publikum sieht von seinen Stühlen aus in eine enorme Tiefe. Maries Kammer, die Straße, das Wirtshaus, die Zimmer der Ärztin und des Hauptmanns sind mobile Szenenstationen, markiert durch Lampe, Krankenbett, Straßenlaterne, Waschtisch und Harmonium. Wo oben und unten, nah und fern, Licht und Schatten, wahr und falsch biegsam sind, all dies auf den Kopf gestellt erscheint für den naiven Helden, wird das Universum zu einer psychischen Kategorie und der triste Alltag zum All. Das, was da schiefläuft, ist nicht beweisbar, nur fühlbar für den Beeindruckbaren: Oh, man müsst’s sehen, man müsst’s greifen können mit Fäusten.“
Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 28.02.98