Die Sieben Todsünden
Straßentheaterzyklus nach Entwürfen der Gruppenmitglieder
Von November 1993 bis Mai 1994 trat Theater Aspik an jedem zweiten Freitag eines Monats einmalig an verschiedenen Orten in Hildesheim auf – in der Fußgängerzone, in den Bussen der Stadtwerke, im Bahnhof, in einem Schaufenster – mit je einer Performance zu je einer Todsünde (Zorn, Völlerei, Geiz, Neid, Trägheit des Herzens, Hochmut, Wollust).
Credits
„Es ist überraschend, wie in so kurzer Zeit und mit so schlichten Mitteln ein angenehmes Pathos entstehen kann. Aus dem Lautsprecher [des Bahnhofs] schallt plötzlich ein Dialog zwischen einem Mann und einer Frau, man sieht ihre Silhouetten hinter dem deckenhohen Glasdurchblick auf Gleis 1. – „Und was wird aus uns“ – „Im Grunde wissen wir beide…“ – Wo sonst ist das Intime ähnlich ausgestellt und öffentlich, und wo knallen Anonymität und Privatheit so sichtbar zusammen, ohne sich jedoch tatsächlich zu berühren, wenn nicht im Bahnhof?“
Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 28.03.1994
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