Das Magazin des Glücks
nach dem gleichnamigen Entwurf für eine Theaterrevue von Ödön von Horvath
Im November 1932 plant Ödön von Horváth zusammen mit Max Reinhardt eine „Silvesterrevue des Glücks“: eine große Ausstattungsshow, eine Art überdimensionales „Haus Vaterland“ – eines der zu jener Zeit real existierenden Lokale, in denen die Besucher glücklich sein konnten. Horváth schreibt vier Entwürfe. Zur Ausarbeitung und Aufführung ist es wegen der Machtübernahme der Nazis nicht mehr gekommen, Horváth geht ins Exil. Theater Aspik hat das Fragment ausgegraben und Das Magazin des Glücks uraufgeführt. In einem Bilderreigen, der die Zuschauer von Paris über Hawaii und Chicago bis zum Nordpol führt, wird vom Kampf eines Unternehmers erzählt, der seine Geldgeber von seiner Idee einer Glücksfabrik überzeugen will.
Credits
Regie: Martina Oster, Susan Keiper | Musik: Florian Brandhorst
mit Julia Lochte, Susanne Magosch, Dorit Meyer, Martina Oster, Florian Brandhorst, Klaus Schumacher, Bernd Upadek, Lina Zink
Termine
- 9. Apr. 1988 | Studiobühne, Universität Hildesheim | Premiere
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