Vaterschaftsprozess_V_27.tif

Die Premierenkritik der Hildesheimer Allgemeinen war überschrieben mit „Herr Gottimhimmel hat einen Pimmel!“ Diese Überschrift hatte einen veritablen Theaterskandal zur Folge: Wochenlang diskutierten Hildesheimer Zeitungsleser – auf der einen Seite christlich-konservative, auf der anderen eher »mehr

  • 8. Dez. 2001 | Großer Sitzungssaal des Landgerichts Hildeheim | Premiere
Postkarten0006.jpg

Wie bei Der kürzeste Tag sitzt das Publikum auf einer Empore, schaut aber diesmal hinab in ein Jugendzimmer. Dort träumt sich Luca in die Welt des Motorsports. Aus seiner Phantasie, aus der Kommode, dem Kleiderschrank steigen seine Rennsportidole: Bernie Ecclestone, Klaus Ludwig, Jackie Steward – »mehr

  • Jan. 2002 | theaterwerkstatt Hannover
  • 20. Sep. 2001 | Industriehalle der ehemaligen Bosch-Werke, Hildesheim | Premiere
Stunde2_01.jpeg

„Einer überquert den Platz, ohne Augen für diesen, als Angler auf dem Hinweg. Ebenso dann gleich eine als dickvermummte ältere Frau, einen Einkaufswagen hinter sich herziehend. Sie ist noch nicht ganz aus dem Blickfeld, als zwei mit den Helmen von Feuerwehrleuten über den Platz gestürmt kommen, »mehr

  • Sep. 2000 | Dom Kulturi, Danzig
  • 20. Sep. 2000 | Domäne Marienburg, Universität Hildesheim | Premiere
Der_ku__rzeste_Tag.jpeg

Von einer Empore schaut das Publikum in eine Küche, in der tatsächlich gekocht wird: Das Gemüse brutzelt, die Nudeln dampfen, der Wein wird entkorkt, und am Tisch in der Mitte treffen die fünf Darsteller aus drei Ländern aufeinander. Ausgangspunkt dieser Begegnung ist der kürzeste Tag des Jahres: »mehr

  • Apr. 2000 | Tel Aviv, Israel
  • 12. Feb. 2000 | Theaterhaus Hildesheim | Premiere
Das_Muendel.jpg

Eine Peitsche, ein Kalender, eine Lampe, ein lautes Atmen, herumstehen, gehen, springen, auf den Stuhl, auf den Tisch, an einen Strick sich hängen! I feel like I’m fixin’ to die... Wasserkochen – Nasenbluten – dem Herrn die Fußnägel aufsammeln – der Rübe den Kopf abhacken!Das Mündel will Vormund »mehr

  • 21. Okt. 1999 | Theaterhaus Hildesheim | Premiere

eine inszenierte Modenshow

  • Jun. 1999 | Stadttheater Hildesheim
  • 28. Mai 1999 | Theaterhaus Hildesheim | Premiere
Discounter.jpg

eine Performance im Supermarkt

  • 1999 | Ruhrfestspiele Recklinghausen
  • 8. Nov. 1998 | SPAR-Markt Krone, Hildesheim | Premiere
Woyzeck_01.jpg

von Georg Büchner

  • Jun. 1999 | Arena-Festival, theaterwerkstatt, Hannover
  • Mär. 1999 | Studententheaterfestival, Universität Köln
  • Jul. 1998 | LAFT-Festival | Theaterhaus Hildesheim
  • 25. Feb. 1998 | Industriehalle der ehemaligen Bosch-Werke, Hildesheim | Premiere

nach dem gleichnamigen Theaterstück von Tirso de Molina

  • 12. Okt. 1997 | Eishalle, Universität Hildesheim | Premiere
  • 10. Jul. 1997 | transeuropa '97, Industriehalle der ehemaligen Boschwerke, Hildesheim
Highway_X.jpg

Theater Aspik fährt mit zwei Autos, Wohnwagen, Kamera und Mikrophon die gesamte Strecke der B1 von Aachen bis Kaliningrad ab und befragt Menschen am Wegesrand über ihre Wünsche und Aussichten. Entstanden ist eine Film-Dokumentation über die Befindlichkeit der sogenannten Generation X.Die »mehr

  • Okt. 1997 | Waschhaus, Potsdam
  • 2. Mai 1997 | KulturFabrik Löseke Hildesheim | Premiere
Miles.jpg

Die Jahre des Schweigens„Miles Davis ist tot. Die Legende lebt. Im Zentrum stehen die schweigsamen Jahre des Jazz-Virtuosen. Einsam thront die Platin-Trompete auf einem Tisch. An Kehlkopfkrebs erkrankt, darf Miles Davis das Instrument nicht spielen, das ihn am Leben hält. Um sich versammelt er eine »mehr

  • Sep. 1997 | Theaterhaus Gessnerallee, Zürich
  • Mär. 1997 | LOT, Braunschweig
  • 14. Aug. 1996 | Eishalle, Universität Hildesheim | Premiere
Meat_Me_2.jpg

frei nach dem Theaterstück "Was ihr wollt" von William Shakespeare

  • Aug. 1996 | ARENA-Festival, theaterwerkstatt Hannover
  • Mai 1996 | Theaterfestival Unidram, Potsdam
  • Mai 1996 | sophiensaele, Berlin
  • 8. Mär. 1996 | KulturFabrik Löseke, Hildesheim | Premiere
Hiob.jpg

nach dem gleichnamigen Roman von Josef RothMendel Singer, seine Frau und seine Kinder – darunter der behinderte Sohn Menuchim – führen ein bescheidenes Leben in Galizien (Polen). Die Geschichte überrollt sie, und die jüdische Familie muss ins ungeliebte Amerika emigrieren.

  • Mai 1996 | Theaterfest Pawlatsche, aufgeführt im ehemaligen Konzentrationslager „Schacht Dora“, Nordhausen
  • Okt. 1995 | Eishalle, Universität Hildesheim
  • 29. Sep. 1995 | theaterwerkstatt Hannover | Premiere
Ranzen2.jpg

Deutsche Schulzeit in den fünfziger Jahren

  • 7. Jul. 1995 | Theaterfestival „Stunde 0“; in einem Klassenzimmer der Elisabeth-Schule, Hildesheim | Premiere
nicht_mit_katzen2.jpg

Lichtenberg sitzt in seiner Stube und experimentiert. Er sucht dies und jenes und eine Frau. Draußen bläst ein kalter Wind, er weht ihm ein Mädchen vors Fenster…Nicht mit Katzen erzählt die wahre Liebesgeschichte des Georg Friedrich Lichtenberg und der Maria Dorothea Stechard zwischen flüssigen Katzen und gebratenen Zwiebeln, Bücherbergen und Blumenbeeten, Gokelmosch und Gelbschnäbeln. »mehr

  • Jul. 1995 | Festival Freier Theater in Niedersachsen, Hildesheim
  • Jun. 1994 | Festival Unidram, Potsdam
  • 14. Apr. 1994 | KulturFabrik Löseke, Hildesheim | Premiere
Common_Sense.jpg
  • Aug. 1994 | Dom Kulturi, Danzig
  • Jul. 1994 | KulturFabrik Löseke, Theaterfestival transeuropa '94, Hildesheim | Premiere

Von November 1993 bis Mai 1994 trat Theater Aspik an jedem zweiten Freitag eines Monats einmalig an verschiedenen Orten in Hildesheim auf – in der Fußgängerzone, in den Bussen der Stadtwerke, im Bahnhof, in einem Schaufenster – mit je einer Performance zu je einer Todsünde (Zorn, Völlerei, Geiz, Neid, Trägheit des Herzens, Hochmut, Wollust). »mehr

Slub.tif

nach dem Theaterstück "Die Trauung" von Witold GombrowiczHenrik träumt von seinem Elternhaus, seiner Braut. Henrik ist allein. Er wachst eine Kerze in einen Leuchter. Er richtet das Licht in die Tiefe des Zimmers. Aber vielleicht ist er doch nicht allein – wer weiß, was hinter ihm ist… »mehr

  • Okt. 1994 | 7. Int. Theaterfest der Deutschsprachigen Gemeinschaft, St Vith, Belgien
  • Nov. 1993 | 3. Biennale internationale Art de Groupe ’93, Marseille
  • Okt. 1993 | Eisfabrik, Hannover
  • Jun. 1993 | Festival Freier Theater in Niedersachsen, Kulturetage Oldenburg
  • 20. Nov. 1992 | KulturFabrik Löseke, Hildesheim | Premiere
Slub.jpg

Trans erzählt eine ebenso groteske wie komische, tiefsinnige wie alberne Geschichte aus dem Leben des polnischen Autors Witold Gombrowicz.

1939 läuft Gombrowicz mit dem Schiff Chobry in Buenos Aires ein. Kaum hat er an Land gewonnen, ist er in die Stadt vorgedrungen, dort hat er eine Menge Menschen und Angelegenheiten vertauscht und Dinge verwechselt. Er findet Anstellung in einem heruntergekommenen Hunds-Ross-Dividendengeschäft, und weil er ein guter Sekretär ist, stürzt er in einen Strudel von Intrigen und Betrug, Schmeicheleien und Haue. »mehr

  • Jun. 1994 | Festival Unidram, Potsdam
  • Nov. 1993 | 3. Biennale internationale Art de Groupe, Marseille
  • Okt. 1993 | Theaterfestival Herne
  • Jul. 1992 | Dom Kulturi, Danzig
  • Jul. 1992 | Kulturetage Oldenburg
  • Mai 1992 | Werkstatt Freier Theater in Niedersachsen, Nienburg
  • 10. Apr. 1992 | ehemalige Papierfabrik Löseke, Hildesheim | Premiere

„A Rake’s Progress“ (Das Leben eines Wüstlings) ist eine 1733 entstandene Serie von acht Kupferstichen des englischen Barockmalers William Hogarth: überquellende Bilder voller absurder Details mit skurrilen Gestalten, umgestürzten Möbeln und schmutziger Wäsche. Anhand dieser Stiche und unter Zuhilfenahme der „Erklärung der Hogarthschen Kupferstiche“ von G.F. Lichtenberg hat Theater Aspik die Geschichte jenes jungen Mannes erzählt, der ein gewaltiges Vermögen erbt und unter diesem Druck zum Genusssüchtigen, zum Spieler und Säufer, schließlich zum Mörder und Verrückten wird. »mehr

  • Jul. 1991 | Festival Freier Theater, Hildesheim
  • Mär. 1991 | Studententheaterfestival, Universität Köln
  • 7. Nov. 1990 | Vier Linden, Hildesheim | Premiere

von Slawomir Mrozek

  • 14. Jul. 1990 | Holle extra 3, Heersum | Premiere

Ausgangspunkt der Inszenierung ist der Roman von Cervantes. Erzählt wird die Geschichte des Ritters von der traurigen Gestalt, der mit seinem Gefährten Sancho Panza auszieht, um Abenteuer zu bestehen und Ungerechtigkeiten aus der Welt zu schaffen. Dabei werden weniger die Geschichten aus Cervantes Roman nacherzählt, als vielmehr die Prinzipien aufgedeckt, wie Don Quixote in alltäglichen Situationen mit der Außenwelt kollidiert. »mehr

  • Mär. 1990 | Studententheaterfestival, Universität Köln
  • Jul. 1989 | Festival Freier Theater ’89, Hildesheim
  • 28. Apr. 1989 | Stadttheater Hildesheim | Premiere

Im November 1932 plant Ödön von Horváth zusammen mit Max Reinhardt eine „Silvesterrevue des Glücks“: eine große Ausstattungsshow, eine Art überdimensionales „Haus Vaterland“ – eines der zu jener Zeit real existierenden Lokale, in denen die Besucher glücklich sein konnten. Horváth schreibt vier Entwürfe. Zur Ausarbeitung und Aufführung ist es wegen der Machtübernahme der Nazis nicht mehr gekommen, Horváth geht ins Exil. Theater Aspik hat das Fragment ausgegraben und Das Magazin des Glücks uraufgeführt. In einem Bilderreigen, der die Zuschauer von Paris über Hawaii und Chicago bis zum Nordpol führt, wird vom Kampf eines Unternehmers erzählt, der seine Geldgeber von seiner Idee einer Glücksfabrik überzeugen will. »mehr

  • 9. Apr. 1988 | Studiobühne, Universität Hildesheim | Premiere